Häufige Fragen

Kauf

  • Wie kündige ich meine 14-tägige kostenlose Testphase?

    Das müssen Sie nicht! Die 14-tägige kostenlose Testphase gewährt Ihnen uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen von pianoscope Standard und Pro – völlig kostenlos und ohne automatische Abbuchungen. Sie läuft automatisch ab, sodass Sie nichts tun müssen, um sie zu kündigen. Nach dem Ende der Testphase können Sie weiterhin auf Ihre pianoscope-Dokumente zugreifen, aber die Stimmfunktion ist nicht mehr verfügbar, es sei denn, Sie entscheiden sich für ein Abonnement oder einen Einmalkauf.

  • Wie kündige ich mein Pro-Abonnement?

    Sie können Ihr monatliches oder jährliches Abonnement jederzeit auf eine der folgenden Arten kündigen:

    • In pianoscope: Öffnen Sie das Hauptmenü und wählen Sie In-App-Käufe. Tippen Sie auf Abonnement verwalten und folgen Sie den Anweisungen zur Kündigung.

    • Direkt im App Store: Tippen Sie auf diesen Link, um Ihre Abonnements direkt im App Store zu verwalten.

    • Im Web: Besuchen Sie account.apple.com und melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an.

  • Wie kann ich von einem Pro-Abonnement auf den Einmalkauf umsteigen?

    Um auf den Einmalkauf umzusteigen, müssen Sie zunächst Ihr monatliches oder jährliches Pro-Abonnement kündigen. Sobald Ihr aktueller Abonnementzeitraum abgelaufen ist, wird die Option für den Einmalkauf im In-App-Käufe-Bereich von pianoscope verfügbar.

  • Gibt es einen Rabatt für das Upgrade von der Standard Edition auf Pro?

    Ja, wenn Sie die Standard Edition bereits erworben haben, stehen Ihnen zwei Upgrade-Optionen zur Verfügung:

    • Einmalkauf – Sie bezahlen einmalig die Preisdifferenz zwischen der Standard- und der Pro-Edition und erhalten so ein ermäßigten Upgrade.

    • Abonnement – Sie können sich für ein monatliches oder jährliches Abonnement der Pro-Version entscheiden. Dies enthält zwar keinen Rabatt, ermöglicht Ihnen aber, nur dann für die Pro-Funktionen zu zahlen, wenn Sie sie benötigen.

  • Kann ich pianoscope auf mehreren Geräten verwenden?

    Ja, Sie können pianoscope auf bis zu fünf persönlichen Geräten nutzen, solange diese mit derselben Apple-ID verknüpft sind. Dies entspricht den standardmäßigen App-Store-Richtlinien von Apple.

Stimmen

  • Kann ich in beliebiger Reihenfolge stimmen? Sollte ich Chöre direkt mitstimmen?

    Ja, grundsätzlich können Sie in beliebiger Reihenfolge stimmen. Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn Sie die Hochziehen-Funktion der Pro Edition verwenden. In diesem Modus müssen Sie chromatisch von A0 bis C8 stimmen und dabei die Chöre direkt mitstimmen.

    Diese feste Reihenfolge ist wichtig, da pianoscope beim Hochziehen die Bewegung des Resonanzbodens und des Gussrahmens antizipiert, um ein möglichst genaues Stimmergebnis zu erzielen.

  • Sollte ich Chöre mit der App oder nach Gehör stimmen?

    pianoscope bietet eine präzise Tonhöhenauflösung, mit der Sie perfekt abgestimmte Chöre erzielen können, indem Sie alle Saiten auf dieselbe Tonhöhe stimmen. Die Zeiger-Einfrieren-Funktion in der Pro Edition erleichtert es zusätzlich, konsistente Ergebnisse zu erzielen.

    • Für Anfänger wird empfohlen, die App zum Stimmen aller Chorsaiten zu verwenden, da das präzise Stimmen von Chören nach Gehör einige Übung erfordert.

    • Für erfahrene Klaviertechniker ist es oft schneller, die erste Saite eines Chores nach der App und jeweils die restlichen nach Gehör zu stimmen. Dennoch kann die App auch im hohen Diskant nützlich sein, besonders wenn viele falsche Schwebungen vorhanden sind.

  • Sollte ich alle Saiten eines Chors auf exakt dieselbe Tonhöhe stimmen?

    Ob die Töne eines Chors um wenige Zehntel Cent leicht gespreizt werden sollten, ist unter Klavierstimmern umstritten. Eine leichte Spreizung reduziert die Lautstärke und Klangprojektion, kann aber gleichzeitig die Klingdauer verlängern. Ob diese Technik angewendet wird, hängt von persönlichen Vorlieben und dem jeweiligen Stimmkontext ab:

    • Für Konzerte oder Aufnahmesessions kann eine leichte Spreizung der Chöre vorteilhaft sein. Da das Instrument kurz nach dem Stimmen gespielt wird, besteht ein geringeres Risiko, dass die Chöre vor der Aufführung verstimmen.

    • Für langlebige Stimmungen ist es in der Regel besser, die Chöre exakt zu stimmen, da sie sich mit der Zeit ohnehin von selbst spreizen. Eine bewusste Spreizung von Anfang an kann somit die Haltbarkeit der Stimmung verringern.

    • Bei Klavieren mit langer Klaingdauer, aber schwacher Projektion ist eine Spreizung der Chöre meist unnötig, da sie Lautstärke opfern würde, ohne wesentliche Vorteile zu bringen.

  • Benötige ich ein externes Mikrofon oder einen Sensor, um hochwertige Stimmungen zu erstellen?

    Nein, ein externes Mikrofon oder ein Sensor ist nicht erforderlich. Die integrierten Mikrofone von iPhones und iPads sind in der Regel ausreichend, um hochwertige Stimmungen zu erstellen.

    Allerdings unterstützt pianoscope externe Audioeingänge. In lauten Umgebungen kann die Verwendung eines externen Kontaktmikrofons oder eines induktiven Sensors helfen, akustische Störungen zu minimieren. Falls Sie die internen Mikrofone in einer lauten Umgebung nutzen, kann es zudem hilfreich sein, die Automatische Tonwahlauswahl auszuschalten. Stattdessen wählen Sie dann den zu stimmenden Ton manuell über die Bildschirmtastatur, sodass pianoscope sich gezielt auf dessen Frequenzen konzentriert und Hintergrundgeräusche ignoriert.

    Auf modernen iPhones und iPads kann die Pro Edition von pianoscope mehrere integrierte oder externe Mikrofone gleichzeitig nutzen. Dies kann die Konsistenz der Stimmung verbessern, insbesondere im hohen Diskant.

  • Wie entscheide ich, welchen Stimmstil ich für ein Instrument verwenden soll?

    Im Gegensatz zu anderen Stimm-Apps passt pianoscope die zum Berechnen der Stimmkurve verwendeten Intervalle automatisch an die Inharmonizität jedes einzelnen Instruments an. Das bedeutet, dass Sie den Stimmstil nicht nach der Größe des Klaviers auswählen müssen, sondern lediglich danach, welche langsam schwebenden Intervalle möglichst rein sein sollen.

    Hier ist eine Übersicht einiger verfügbarer Stile:

    • Oktaven rein – Balanciert einfache und doppelte Oktaven, um einen sanften Kompromiss zwischen beiden zu erreichen.

    • Oktavquinten rein – Priorisiert schwebungsfreie Oktavquinten

    • Ausgewogen – Eine gute Standardwahl für die meisten Stimmungen. Dieser Stil bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen reinen Oktaven und reinen Oktavquinten und eignet sich für viele Musikstile.

  • Wie kann ich eine stabilere Tonhöhenanzeige im hohen Diskant erhalten?

    Wenn die Tonhöhenanzeige im hohen Diskant unruhig wirkt, versuchen Sie Folgendes:

    • Platzieren Sie Ihr iPhone oder iPad näher an der Saite, um ein klareres Signal zu erfassen.

    • Reduzieren Sie Störungen durch Resonanzen von ungedämpften Saiten oder Duplex-Saiten, indem Sie entweder die Automatische Tonwahlauswahl deaktivieren (damit sich pianoscope nur auf den ausgewählten Ton konzentriert) oder dämpfen Sie störende Saiten mit einem Stück Stoff.

Anfänger

  • Wie kann ich das Stimmen lernen?

    Das Stimmen eines Klaviers erfordert Geduld und Übung, selbst mit pianoscope. Ein guter Einstieg ist dieses kostenlose einstündige Video-Tutorial von The Piano Doctor. Es bietet eine leicht verständliche Einführung in die Grundlagen des Klavierstimmens mit pianoscope.

  • Meine Stimmungen sind nicht stabil. Was mache ich falsch?

    Eine stabile Stimmung erfordert das Beherrschen von zwei zentralen Aspekten:

    1. Die Saite richtig setzen

    Eine Klaviersaite besteht aus einem klingenden Teil (der den eigentlichen Ton erzeugt) und zwei nicht klingenden Abschnitten – einer zwischen Agraffe/Druckstab und Stimmwirbel, der andere hinter der Brücke.

    Beim Bewegen eines Stimmwirbels mit dem Stimmhammer verwindet und biegt sich dieser leicht. Lässt man den Stimmhammer los, kehrt der Wirbel durch elastische Entspannung in seine ursprüngliche Position zurück. Dies kann dazu führen, dass die Spannung im nicht klingenden Abnschnitt am Stimmwirbel höher oder niedriger verbleibt als im klingenden Teil. Aufgrund der Reibung an der Agraffe oder am Druckstab gleicht sich dieser Unterschied nicht sofort aus. Wird der Ton jedoch später kräftig gespielt (forte), kann sich die Spannung plötzlich ausgleichen, wodurch sich die Tonhöhe erhöht oder absenkt und sich Chöre verstimmen.

    Wie stark ein Klavier davon betroffen ist, hängt ab von:

    • Der Länge der nicht klingenden Saitenbereiche (längere Abschnitte sind weniger problematisch).

    • Der Reibung im Stimmstock und an der Agraffe.

    Um diese Effekte zu vermeiden, verwenden Klavierstimmer folgende Techniken:

    • Testanschläge (fortissimo-Schläge) – Sobald die Zieltonhöhe erreicht ist, hilft ein kräftiger Anschlag, mögliche Spannungsunterschiede frühzeitig auszugleichen, sodass Sie die Änderung sofort korrigieren können. Diese Methode ist besonders für Anfänger geeignet.

    • Den Stimmwirbel leicht biegen (Flagpoling) – Erfahrene Klavierstimmer nutzen gezielte Bewegungen, um das Hystereseverhalten des Stimmwirbels auszugleichen. Viele tun dies unbewusst, ohne es explizit wahrzunehmen. Eine detaillierte Erklärung dieser Technik bietet Fred Sturm in seiner Diskussion über Stimmhammer-Technik.

    2. Den Stimmwirbel richtig setzen

    Beim Bewegen eines Stimmwirbels verwindet sich dieser unweigerlich leicht. Beim Loslassen des Stimmhammers neutralisiert sich diese Verwindung unter Umständen nicht immer sofort vollständig. Der Wirbel dreht sich dann erst allmählich in seine ursprüngliche Form zurück, wodurch sich die Tonhöhe im Laufe der Zeit verändert.

    Um dies zu verhindern, wenden Klavierstimmer die Technik des Stimmwirbel-Setzens an. Dabei bewegen sie den Stimmwirbel dem Stimmhammer leicht auf- und ab, um ihn in eine stabile Position zu bringen und spätere Tonhöhenänderungen zu minimieren.

    Durch das Erlernen dieser Techniken lassen sich stabilere und länger anhaltende Stimmungen erzielen.

Verschiedenes

  • Welche Systemvoraussetzungen gibt es?

    pianoscope läuft auf jedem iPhone mit iOS 15 oder neuer und jedem iPad mit iPadOS 15 oder neuer – Sie benötigen also kein aktuelles Apple-Gerät, um die App zu nutzen. Sie funktioniert sogar auf älteren Modellen wie dem iPhone SE (1. Generation) oder iPhone 6s, die auf eBay bereits für ca. 50€ erhältlich sind.

    pianoscope läuft auch auf Macs mit Apple Silicon (M-Serie) Prozessoren, allerdings wird diese Konfiguration offiziell nicht unterstützt.

  • Warum gibt es keine Android-Version?

    Es mehrere Gründe, warum pianoscope derzeit nicht für Android verfügbar ist:

    1. Entwicklungsaufwand
      Eine App wie pianoscope zu entwickeln, erfordert eine tiefgehende Expertise in der jeweiligen Plattform. Als CTO eines macOS- und iOS-Softwareunternehmens investiere ich viel Zeit, in Wissen über iOS-Entwicklung. Da pianoscope ein Nebenprojekt ist, kann ich es effizient entwickeln, weil ich mich in dieser Plattform bestens auskenne. Ich habe jedoch nicht die Zeit, mir dieselbe Expertise für Android anzueignen, und einen Android-Entwickler einzustellen würde das Projekt finanziell unrentabel machen.

    2. Fragmentierung
      Android läuft auf Tausenden unterschiedlichen Geräten, die sich in Hard- und Software stark unterscheiden. Der Test- und Supportaufwand ist daher erheblich höher als auf iOS, was die Umsetzung noch unrentabler macht.

    3. Piraterie-Risiko
      Software-Piraterie ist auf Android wesentlich einfacher als auf iOS und ist ein erhebliches Risiko für eine kommerzielle App. Sobald eine geknackte Version im Umlauf ist, kann dies die Verkaufszahlen stark beeinträchtigen.

    4. Geringere Zahlungsbereitschaft
      Android-Nutzer zeigen im Durchschnitt eine geringere Zahlungsbereitschaft für Software, wodurch die Plattform für eine spezialisierte, professionelle App wie pianoscope weniger attraktiv ist.

    5. Datenschutzbedenken
      Ich bin der festen Überzeugung, dass Privatsphäre ein Grundrecht ist. Das Geschäftsmodell von Android basiert jedoch auf einer umfangreichen Sammlung von Nutzerdaten, was ich kritisch sehe. Im Gegensatz dazu respektiert iOS die Privatsphäre der Nutzer, und auch pianoscope sammelt keinerlei Daten.